Do you l.o.v.e me the >way< I do?
JANA

:: Montag :: während des Unterrichts

Die Schule ist einfach grauenvoll. Ich rede kein Wort mehr mit Lina und sie sitzt stumm neben mir. Zuerst wusste sie ja nicht, dass ich was von ihr und Jens und allem wusste, aber jetzt hat sie das geblickt. Die große Pause habe ich mit mArio und Jens verbracht. Das war ganz Okay. Auch wenn Jens nur niedergeschlagen ist und kaum redet. Jessica hat auch die ganze Zeit böse Blicke rübergeschossen und dann ist plötzlich ihre Zwillingsschwester aufgetaucht. Zum Glück geht die in die parallelklasse, weil sie schlau genug war, nicht Latein zu nehmen. Ich habe noch nie jemanden so schreien gehört. Jens hat sie einfach nur geschockt angeschaut. Ich und Mario haben ihn zu den Schließfächern gezerrt, wo er voll angefangen hat zu heulen. Er hat immer noch total rote Augen. Ich meine, ich hatte ach schon Liebeskummer (großteils wegen Jens, klar) aber ich glaube, er war richtig verliebt! Mein Handy vibriert. Es ist Jens: „Was soll ich tun? Ich halt’s keine minute mehr in dieser klasse aus.“ Warum fragt er außgerechnet mich das? Naja, so ne Idee hab ich schon. Ist ein alter Mädchentrick, wenn man die stunde zum einschlafen findet oder unbedingt was mit der besten Freundin diskutieren muss. „Sag du hast Bauchweh und du musst dich im Krankenzimmer hinlegen! Mario darf sicher mitgehen!“ Wenig später zeigt Jens auf! „herr Professor?“, stöhnt er imt schmerzverzerrtem Gesicht. Er ist echt ein guter Schauspieler. „was ist?“, der Lehrer lässt die Kreide sinken, mit der er die ganze Tafel voll schreiben wollte. „Ich hab Bauchschmerzen. Kann ich bitte ins Krankenzimmer?“ Der Lehrer sieht ihn an und überlegt. Gern lässt er niemanden gehen. „na gut!“ Jens steht auf und geht langsam zur Tür. „Du musst ihn begleiten!“ Zische ich Mario zu. „Was, Jens braucht Begleitung?“ Wow, hätte nicht gedacht, dass Prof Löffel so gut hört, aber bitte. „Dann soll mal“, der Lehrer lässt einen Adlerblick durch die Klasse schweifen.“jana mitgehen. Die macht eh nur immer Krach!“ Krass, hätte nie gedacht, dass mein Hang zum schwätzen mir mal so was beschert. Ich stehe auf, lasse unauffällig eine packung taschentücher in die Tasche gleiten und gehe. „Aber Herr Prof, da vesäume ich doch was von ihrem SPANNENDEN UNTERRICHT!“ Ein paar leute lachen sogar. Der Lehrer schaut mich böse an. „Raussssssss!“, die Tür fliegt zu.
„Ich bin nicht Mario, aber immerhin!“ ich lasse mich im Krankenzimmer auf den Boden sinken. Nicht sehr bequem hier, aber 1000mal besser als in der Klasse. Jens schnieft. Ich hole die Taschentücher raus und werfe sie zu ihm rüber. Im trösten bin ich eigentlich nicht sonderlich gut. A liebsten hätte ich ihn einfach in die arme genommen und fest gedrückt. Aber bei unserem Glück wäre sicher wieder Jessica ins Zimmer gestürmt. „Was soll ich nur tun? Was soll ich nur tun?“ heult er. Kommt es mir nur so vor oder sind seine schwarzen haare strohiger als sonst? Und total zerwühlt. „Bei ihr entschuldigen?“ „nein, sie hört mir sowiso nicht zu!“ „Was ist, wenn du ihr einen Brief schreiben würdest? Du weißt schon. So was, wo du die ganze situation erklärst und dich bei ihr entschuldigst und ihr sagst, wie sehr du sie liebst und alles!“ Jens sieh mich hoffnungsvoll an. Seine Augen funkeln. „Glaubst du, das wirkt?“ „Warum nicht probieren?“
2.9.07 17:35
 


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